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Karl-Zuhorn-Preis

Seit 1979 wird der Preis alle drei Jahre an junge Wissenschaftler*innen verliehen. Er wird für besondere Leistungen in der Forschung zur Geschichte und Landeskunde Westfalens vergeben. Die Preisträger*innen müssen einen Bezug zu Westfalen-Lippe haben. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Abbildung: Preisverleihung im Erbdrostenhof  Foto: LWL

Preisverleihung im Erbdrostenhof

Die Preisträger*innen

Die letzte Auszeichnung im Jahr 2018 ging an Dr. Stephanie Menic.

Abbildung: Landesrätin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Preisträgerin Dr. Stephanie Menic und Laudator Dr. Johann-Sebastian Kühlborn (stellv. Vorsitzender der Altertumskommission für Westfalen) bei der Preisverleihung   Foto: LWL

Alle Preisträger*innen

2018    Dr. Stephanie Menic

2015    Dr. Kirsten Bernhardt  

2012    Jan Brademann

2009    Dr. Rita Gudermann

2006    Dr. Markus Denkler

2003    Dr. Ortrun Niethammer

2000    Dr. Ulrich Harteisen

1997    Dr. Bernard Rudnick

1994    Dr. Barbara Krug-Richter

1991    Prof. Dr. Werner Freitag

1988    Dr. Fred Kaspar

1985    Prof. Dr. Ludger Kremer

1982    Prof. Dr. Hans Heinrich Blotevogel

1979    Prof. Dr. Manfred Balzer

Auswahlverfahren und Verleihbestimmungen

Auf den Karl-Zuhorn-Preis ist eine Bewerbung nicht möglich. Mögliche Kandidat*innen werden dem Rat für westfälische Landeskunde von einer der landeskundlichen Kommissionen des LWL oder dem LWL–Institut für westfälische Regionalgeschichte vorgeschlagen. Der in der Sitzung des Rates für westfälische Landeskunde eingebrachte Vorschlag wird final vom LWL-Kulturausschuss beschlossen.   

Weitere Informationen zu den Verleihbestimmungen finden Sie hier:
Verleihbestimmungen Karl-Zuhorn-Preis

Karl-Zuhorn-Preis

Der Preis ist nach dem Politiker Karl Zuhorn (* 18. Januar 1887 in Kamen; † 2. August 1967 in Münster) benannt.

Er war von 1922 bis 1932 Landesrat und Kulturdezernent beim Provinzialverband der preußischen Provinz Westfalen. Am 24. April 1946 erfolgte die Wahl zum Oberstadtdirektor von Münster. Zuhorn bekleidete dieses Amt bis zu seiner Pensionierung am 1. Oktober 1952.

Während seiner politischen Laufbahn setzte er sich für die Sicherung der Bedeutung der ehemaligen Provinzialhauptstadt Münster als Verwaltungs-, Kultur- und Wissenschaftszentrum in Westfalen ein. Im Jahr 1932 wurde Zuhorn ordentliches Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen. 1949 wurde er in den Vorstand der Kommission gewählt, 1965 erfolgte die Wahl zum Ehrenmitglied. Zwischen 1951 und 1963 war er Vereinsdirektor des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster.

Der Karl-Zuhorn-Preis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe wird in einer feierlichen Zeremonie im Festsaal des Erbdrostenhofes zu Münster verliehen.

Abbildung: Portrait Dr. Karl Zuhorn von Hermann Heyden, 1943 
Foto: LWL - Medienzentrum für Westfalen